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Umweltschutz MKVA

Das Prinzip der Nähe

Die Restabfälle von rund 1,13 Millionen Bürgerinnen und Bürgern und vielen Gewerbe- und Industrieunternehmen aus der Region Mittlerer Niederrhein werden in unserer Müllverbrennungsanlage thermisch verwertet. Damit leistet die EGK einen wichtigen Beitrag zur Entsorgungs- und Versorgungssicherheit in Krefeld und der Region.

EGK Umweltschutz Klärwerk

Klima- und Ressourcenschutz

Die bei der Abfallverbrennung frei werdende Energie wird in Form von Strom und Fernwärme umfassend genutzt. Sie reicht aus, um die Müll- und Klärschlammverbrennungsanlage und das Klärwerk mit Strom, Prozessdampf und Wärme zu versorgen. Damit nicht genug, mit einem nicht unerheblichen Anteil der erzeugten Energie können über die Netze der Stadtwerke Krefeld (SWK) circa 25.000 Haushalte in Krefeld mit Strom und 8.000 Haushalte mit Fernwärme versorgt werden. Der hierfür eingesetzte Brennstoff Abfall besteht zur Hälfte aus biogenen Materialien wie zum Beispiel Holz oder Papier. Deren Verbrennung erfolgt gänzlich klimaneutral.

Jährlich werden über 10.000 Tonnen Eisen und Buntmetalle der bei der Verbrennung anfallenden Rostasche entzogen und in den Stoff– und Wirtschaftskreislauf zurückgeführt. Zusätzlich werden in unserer Müllumladeanlage neben Störstoffen auch Wertstoffe aus dem gelieferten Gewerbeabfall sortiert und dem Recycling zugeführt.

Aktiver Beitrag zum Immissionsschutz

Rund drei Viertel der Krefelder Haushalte, die ihre Fernwärme über die Netze der SWK beziehen, erhalten diese von der EGK. Dadurch werden die Anzahl fossiler Brennöfen und daraus resultierende Emissionswerte innerhalb Krefelds reduziert. Die zuvor gereinigten Rauchgase, die die Müllverbrennungsanlage verlassen, hat keine Umweltrelevanz. Kontinuierlich registrieren und überwachen Messeinrichtungen den Schadstoffausstoß. Die aufgezeichneten Emissionsdaten werden mittels Emissionsfernübertragung täglich an die überwachende Behörde das Staatliches Umweltamt gesandt.

Einzuhaltende Verbrennungsbedingungen

Berichtszeitraum: 01.01. bis 31.12.2020
Mindestverbrennungstemperatur: für Kessel 1, 4, 5 und 6 = 800°C | für Kessel 2 = 850°C

Einzuhaltende Emissionsgrenzwerte und Ergebnisse kontinuierlicher Messungen an den Kaminen
der Rauchgasreinigungsanlagen (RRA) als Jahresmittelwerte in mg/m³ i. N. tr.:
Einzuhaltende Halbstundenmittelwerte Einzuhaltende Tagesmittelwerte Jahresmittelwerte
RRA1
RRA2
RRA3
RRA4
Kohlenmonoxid
100
50
16,19
-
2,81
1,47
Gesamt Kohlenstoff
20
10
0,58
-
0,39
0,05
Chlorwasserstoff
60
10
0,19
-
2,71
2,67
Ammoniak
10
5
0,12
-
2,11
2,87
Stickoxide
400
100/150*
72,09
-
103,16
97,23
Schwefeldioxid
200
50
0,56
-
20,72
8,77
Staub
20
5
0,21
-
0,51
0,42
Fluorwasserstoff
4
1
0,06
-
0,07
0,06
Quecksilber
0,05
0,03
0,00085
-
0,00053
0,00017

* 100 mg/m³ i.N.tr. für RRA 1 und 2/ 150 mg/m³ i. N. tr. für RRA 3 und 4

Einzuhaltende Emissionsgrenzwerte und Ergebnisse diskontinuierlicher Messungen an den Kaminen in mg/m³ i. N. tr.:
Einzuhaltende Grenzwerte RRA1 RRA2 RRA3 RRA4
Summe Schwermetalle
0,5
0,024
-
0,024
0,0635
Summe Cadmium und Thallium
0,05
<0,002
-
<0,002
<0,0047
Summe Arsen, Cadmium, Cobalt, Chrom, Benzo(a)pyren
0,05
<0,008
-
<0,008
0,0097
Benzol
1
<0,002
-
<0,10003
0,2
Benzo(a)pyren
0,005
<0,000002
-
<0,000003
<0,0000039
Dioxine und Furane (ng TE/m3 i. N. tr.)
0,1
<0,001
-
0,001
0,0061

RRA 2 wurde in 2020 nicht betrieben, weshalb an RRA 2 für das Jahr 2020 keine Messergebnisse vorliegen.

Die EGK hat sich dazu verpflichtet, die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Grenzwerte deutlich zu unterschreiten und somit die Emissionen in und um Krefeld zu senken.

Aktiver Beitrag zur Energiewende

Über 50 Prozent des eingesetzten Brennstoffabfalls besteht aus biogenen und nachwachsenden Materialien wie zum Beispiel Holz oder Papier. Deren Verbrennung erfolgt gänzlich klimaneutral. Das hat zur Folge, dass die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung aus Abfall erzeugte Fernwärme einen Primärenergiefaktor von 0,00 hat (Vergleich Erdgas: 1,11).