Krefeld ist uns wichtig

Wir sind wichtig für Krefeld

Willkommen bei der EGK Entsorgungsgesellschaft Krefeld GmbH & Co. KG

Restmüll und Abwasser fallen in jeder Kommune an und müssen umweltgerecht entsorgt werden. Die EGK Entsorgungsgesellschaft Krefeld GmbH & Co. KG betreibt zu diesem Zweck an 365 Tagen im Jahr und mit rd. 250 Mitarbeitern als beauftragte Dritte und als Erfüllungsgehilfin der Stadt Krefeld an der nördlichen Stadtgrenze eine Müllverbrennungsanlage und Kläranlage in Krefeld. In den letzten Jahrzehnten sind die Anforderungen an die Abwasserreinigung und der Abfallentsorgung deutlich gestiegen. Aus diesem Grund investieren wir stetig in neue und innovative Technik, die unserem Anspruch, die Umwelt zu schützen, deutlich unterstreichen. Eingebunden in den Konzern der Stadtwerke Krefeld AG stehen wir mit unseren Ent- und Versorgungsleistungen im Dienst der Menschen und der Umwelt in Krefeld und der gesamten Region.

Wir sehen uns in der Verpflichtung, den Erwartungen unserer Auftraggeber und Kunden, ebenso wie den gültigen Rechtsvorschriften, jederzeit zu entsprechen. Wir übernehmen damit eine besondere Verantwortung für die Qualität unserer Dienstleistungen, für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Krefeld.
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Geschäftsführung

Geschäftsführung
Prof. Dr.-Ing. Hermann-Josef Roos
Tel.: +49 2151 495  0
Fax: +49 2151 495 495

roos@egk.de

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Gesellschafter

Zum 01.09.1989 wurden die Müllverbrennungsanlage und die Kläranlage Krefeld privatisiert. Damit einher ging die Gründung der EGK Entsorgungsgesellschaft Krefeld GmbH & Co. KG als Betreibergesellschaft und der EAG Entsorgungsanlagengesellschaft Krefeld GmbH & Co. KG als Besitzgesellschaft. Gesellschafter beider Unternehmen sind heute die SWK Stadtwerke Krefeld AG mit 51 Prozent und die EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein mbH mit 49 Prozent. Die Gebühren- und Satzungshoheit ist bei der Stadt Krefeld verblieben.

EGK Beiteiligungen

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Unternehmensteile / Unternehmensstruktur

Zur EGK gehören die Müll-und Klärschlammverbrennungsanlage, das Klärwerk, das Labor, die Anlagenwirtschaft sowie die Verwaltung.

Abfallannahme

Die EGK, ein innovatives und modernes Unternehmen

Seit über 30 Jahren betreiben wir die größten und modernsten Anlagen landesweit.

Über uns
Abfallannahme

Im Dienst der Menschen und der Umwelt

Wir handeln zum Nutzen unserer Kunden effektiv und wirtschaftlich.

Unsere Verantwortung
Abfallannahme

Ein innovatives Unternehmen mit Geschichte

Die Meilensteine der EGK von 1974 bis heute auf einem Blick.

Historie

Die EGK, ein innovatives und modernes Unternehmen

Die EGK betreibt auf demselben Gelände eine Kläranlage sowie eine Müllverbrennungsanlage. Beide werden im Anlagenverbund betrieben und gehören seit über 30 Jahren noch zu den größten und modernsten Anlagen landesweit. Die Kernaktivitäten des Unternehmens umfassen neben der Abwasserreinigung und Abfallverwertung auch die Produktion von Wärme, Strom und Biogas. Unser akkreditiertes und nach TrinkwV zugelassenes Labor ist sowohl erfahrener Dienstleister im Bereich der Trinkwasser- und Umweltanalytik, als auch in der Prozessüberwachung für Kläranlage und Müllverbrennung. Als Betriebslabor der EGK werden umweltanalytische Untersuchungen von Wasser, Brenn- und Reststoffen durchgeführt.
EGK Anlage

Mit zukunftsweisender Technik und modernen Arbeitsprozessen sorgen unsere Mitarbeiter rund um die Uhr für einen reibungslosen Ablauf in der Müllverbrennungsanlage sowie im Klärwerk. Durch gezielte Weiterbildungsmaßnahmen und Qualifikationen garantieren wir, dass auch in Zukunft der Abfall umweltgerecht entsorgt und verwertet wird und dass das gereinigte Abwasser aus Krefeld und Umgebung in sehr guter Qualität dem Rhein wieder zugeführt wird.

EGK Klärwerk
EGK Krefeld
EGK Klärwerk

Im Dienst der Menschen und der Umwelt

Zum Nutzen unserer Kunden handeln wir effektiv und wirtschaftlich. Es ist uns wichtig, unsere Dienstleistungen in hoher Qualität zu erbringen und Rohstoffe und Energie ressourcenschonend einzusetzen. Wir arbeiten täglich daran, die Anlagensicherheit und den betrieblichen Umweltschutz weiterzuentwickeln und kontinuierlich zu verbessern. Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz nehmen bei der EGK einen besonderen Stellenwert ein. Unser Ansatz ist es, präventiv unsere Arbeitsverfahren und Arbeitsplätze sicher und gesundheitsgerecht zu gestalten.

Hierzu betreiben wir ein Integriertes Managementsystem nach internationalen Normen mit den Bausteinen Qualität, Umwelt, Arbeitsschutz, Entsorgung, Energie und Informationssicherheit. Die Wirksamkeit des Managementsystems lassen wir im Rahmen von Zertifizierungsverfahren regelmäßig überprüfen.

Die EGK – ein innovatives Unternehmen mit Geschichte

Anfang der 70er Jahre trat in Krefeld sowohl bei der Abfallentsorgung als auch bei der Abwasserbeseitigung dringender Handlungsbedarf ein.
Eine Rechenanlage aus dem Jahre 1910 konnte die Anforderungen an die Abwassergüte nicht erfüllen.

Eine vorhandene Mülldeponie aus dem Jahre 1928 stand kurz vor der Verfüllung. In dieser Notlage entschloß sich die Stadt relativ früh, die Vorteile eines Querverbundes zu nutzen, um den Anforderungen bei der Entsorgung gerecht zu werden.
Dazu baute Krefeld auf einem gemeinsamen Gelände ein Klärwerk und eine Müll- und Klärschlammverbrennungsanlage (MKVA).

Die Entwicklung der Entsorgungsanlagen war in den letzten Jahrzehnten durch ständige Modernisierungsmaßnahmen gekennzeichnet. In dieser Zeit hat die EGK konsequent die sich bietenden Vorteile der verbundenen Betriebe genutzt. Die Kombination, das sich Müllverbrennungs- und Kläranlage auf ein und dem selben Gelände befinden und im Verbund bertrieben werden, ist bis heute einmalig in NRW.
EGK Historie

Meilensteine der EGK-Historie

EGK Anlage
EGK Klärwerk
EGK Firmensitz

2019

Im Januar 2019 bekommen EGK und EAG einen neuen Look: Sie werden fortan – wie auch GSAK, NGN und SWK – unter dem roten Logobogen der SWK auftreten. Damit wird für die Bürger und Kunden im Heimatmarkt die enge Verflechtung von Ver- und Entsorgung unter dem Dach der SWK weithin sichtbar. Seit dem 01.09.2019 besteht die EGK nun schon 30 Jahre. Dieses Ereignis wurde mit einem großen Betriebs- und Familienfest auf dem Gelände der EGK entsprechend gefeiert.

 

2018

2018 fällt der Startschuss für „ELMAR“, das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben „Erzeugungs- und Lastmanagement in Müllverbrennungsanlagen als Beitrag zur Sektorenkopplung“. Mit „ELMAR“ wollen die Projektpartner – Hochschule Niederrhein, EGK und SWK – die Energiewende auch in Krefeld weiter vorantreiben.

 

2016

2016 ist ein Rekordjahr: Die EGK kann, im Vergleich zu den Vorjahren, ihre Anlagenverfügbarkeit deutlich steigern. Demzufolge werden im Jahr 2016 mit einem Anlagendurchsatz von 382.525 Tonnen und einer ausgespeisten Strommenge von 104 Gigawattstunden neue Rekordwerte erzielt. Im Juni 2015 wurde die modernisierte Rauchgasreinigungslinie 3 in Betrieb genommen.

 

2013

Aufgrund guter Erfahrungen mit dem Trockensorptionsverfahren bei der Reinigung der Rauchgase des neuen Kessels wird 2013 der Entschluss gefasst, eine der alten Rauchgasreinigungslinien ebenfalls auf das trockene Bicarbonatverfahren umzurüsten. Die modernisierte Linie wird im Juni 2015 in Betrieb genommen.
EGK Unternehmen Anlage
EGK Historie
EGK Historie

2011

Im Jahr 2011 wird die Bauphase des Ersatzkessels 2 abgeschlossen. Das erste Müllfeuer erlebt der Kessel dann am 28.04.2011. Eine erhöhte Wärmenutzung im Kessel und der geringere Energieverbrauch bei der Rauchgasreinigung führen zu deutlich mehr Strom und Fernwärme für Krefeld. Am 15.06.2011 erfolgte die offizielle Inbetriebnahme des Ersatzkessels 2. Hierzu kamen Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Geschäftspartner zusammen, um gemeinsam dieses Ereignis zu feiern.

 

2010

Während der Bau des neuen Ersatzkessels 2 voranschreitet, wird im September 2010 das Trinkwasserlabor der SWK AQUA in das Labor der EGK integriert. Die offizielle Zulassung nach erfolgreicher Akkreditierung als Untersuchungsstelle für Trinkwasser erfolgt im August 2011.
EGK Historie
EGK Historie
EGK Historie

2009

Am 1.9.2009 begeht die EGK ihr 20-jähriges Jubiläum. Dieses Jubiläum wird am 6.9.2009 mit den Mitarbeitern und deren Familien gefeiert.
Im Oktober erhält die EGK die endgültige Genehmigung für den “Innenausbau” des neuen Ersatzkessels. Bei gutem und relativ windstillem Wetter geht der Bau zügig und fristgerecht voran. Ein Meilenstein für einen neuen Kessel ist das Setzen der ersten Kesselstütze. Diese wird vormontiert und nach dem Kranaufbau in die Anlage gehoben und entsprechend montiert.

 

2008

Am 20.11.2008 hat die EGK die Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn des Ersatzkessels 2 erhalten. Die Genehmigung des neuen Kessels findet unter Beteiligung der Öffentlichkeit statt. Darum gibt es im September an zwei Tagen eine öffentliche Anhörung. Hier werden die schriftlich eingereichten Einwendungen der Bürger zu den ausgelegten Genehmigungsunterlagen erörtert. Die Erkenntnisse und Anmerkungen der Bürgerbeteiligung werden in dem Genehmigungsbescheid der Bezirksregierung berücksichtigt.

 

2007

Der Gesellschafterrat der EGK beschließt im August einen Ersatzkessel 2 zu bauen. Dieser soll drei vorhandene Kessel ersetzen. Die alten Kessel stellen nämlich aufgrund ihres Alters und dem damit verbundenen steigenden Wartungs- und Reparaturbedarfs für die Entsorgungssicherheit am Niederrhein ein Risiko dar. Erhöhte Wärmenutzung im Kessel und geringerer Energieverbrauch bei der Rauchgasreinigung werden zu deutlich mehr Strom und Fernwärme führen.

 

2005

Die Stadtwerke Krefeld AG kaufen die RWE Umwelt West GmbH. Die EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein wird gegründet. Sie ist mit 49 Prozent an der EGK und EAG beteiligt.

2001

2001 erfolgt die Inbetriebnahme eines weiteren Turbinengenerators. Mit der neuen Dampfturbine T4 kann die bis dahin installierte elektrische Leistung von ca. 17 Mega-Watt künftig um bis zu zwölf Mega-Watt erhöht werden. In den Folgejahren finden weitere Optimierungsmaßnahmen im Klärwerk statt. Zudem fällt 2007 die Entscheidung, in der MKVA einen neuen Ersatzkessel 2 zu bauen. Dieser soll die drei vorhandenen Altkessel im Normalbetrieb ersetzen.

 

1999

1999 findet eine Optimierung der Prozesswasserbehandlung im Klärwerk statt. Erklärtes Ziel ist die Minderung der Ablaufwerte und damit verbunden eine deutliche Einsparung bei der Abwasserabgabe. Weitere Optimierungsmaßnahmen folgen.

 

1997

Im Februar 1997 wird das erste Müllfeuer im Kessel K1 neu entzündet. Im Mai 1997 wird das Abfallrahmenkonzept Mittlerer Niederrhein verabschiedet: Die Gebietskörperschaften Viersen, Neuss, Mönchengladbach, Krefeld sowie die Firma Trienekens steigen schrittweise in die Verbrennung ein, bis sie 2005 ihre Abfälle zu 100 Prozent thermisch entsorgen. Im August/September 1997 wird der alte Kamin nicht mehr benötigt und abgerissen.

 

1995

Wegen verschärfter Grenzwerte für Dioxine und Furane geht 1995 eine neue, sechsstufige Rauchgasreinigungsanlage (RRA) in Betrieb. Im selben Jahr feiert das neue EGK-Verwaltungsgebäude Richtfest.
EGK Historie
EGK Historie
EGK Historie

1990 bis 1992

Die Jahre 1990 bis 1992 dienen der Sanierung und Erweiterung des Klärwerks. Innerhalb von zwei Jahren wird das Klärwerk bei vollem Weiterbetrieb der bestehenden Anlage modernisiert, um eine dritte Behandlungsstufe erweitert und mit einem neuen Klärschlammkonzept versehen. Dabei wird die Kapazität von 800.000 auf 1,2 Millionen Einwohnergleichwerte erweitert. Auch der Bau der drei Faultürme wird fertiggestellt. Das bei dem Faulungsprozess entstehende Biogas wird energetisch in der MKVA genutzt.

 

1989

1989 beschließt der Krefelder Rat die Privatisierung des bisherigen Regiebetriebs, wodurch die EGK Entsorgungsgesellschaft Krefeld und EAG Entsorgungsanlagengesellschaft Krefeld entstehen, die zum 01.09.1989 ihre Arbeit aufnehmen.

 

1981

1981 nimmt die biologische Ausbaustufe des Klärwerkes ihre Arbeit auf. Zeitgleich steht auch die Müll- und Klärschlammverbrennungsanlage (MKVA) in ihrer zweiten Ausbaustufe zur Verfügung. Es wird ein dritter Kessel errichtet. Nun ist sowohl die Abfall- als auch die gestiegene Klärschlammentsorgung gesichert.

 

1974 bis 1975

Im Frühjahr 1974 geht das Krefelder Zentralklärwerk zunächst mit einer mechanischen Stufe in Betrieb. Im November 1975 startet die Verbrennungsanlage: Ab sofort wird in zwei Verbrennungseinheiten der Haus- und Gewerbemüll der Stadt Krefeld entsorgt.